Feng-Shui: Die Kraft der Wohnung

Februar 11th, 2011 · No Comments

Schenkt man der chinesischen Lehre des Feng-Shui Glauben, so ist die Einrichtung der Wohnung deutlich mehr als nur eine Frage der Ästhetik. Vielmehr kann sie sich auf sämtliche Lebensbereiche der Bewohner auswirken. Wer sich zum Beispiel in seiner Wohnung ständig unwohl fühlt, sollte sich, so die Lehre, etwas genauer mit deren Einrichtung beschäftigen.

Der Ort beeinflusst das Wohlbefinden

Orte, an denen sich der Mensch aufhält, nehmen direkten Einfluss auf dessen Wohlbefinden. Dies gilt natürlich auch für die eigene Wohnung. Dominiert beispielsweise ein kantiger Tisch einen Raum, kann das für Unwohlsein sorgen. Auch Pflanzen, die die Köpfe hängen lassen und muffige Möbel sorgen nicht gerade für eine heimelige Wohlfühlatmosphäre. Kurz gesagt wirkt ein sonniges und aufgeräumtes Zimmer deutlich einladender als eine unaufgeräumte und dunkle Rumpelbude.

Die Art des Wohnens beeinflusst das Leben

Feng-Shui geht aber noch einen Schritt weiter. Die Lehre besagt nämlich, dass die Gestaltung und die generelle Auswahl einer Wohnung Einfluss auf sämtliche Lebensbereiche nehmen. Dazu zählen auch Gesundheit, Erfolg und Beziehungen. Selbstverständlich gilt dies auch für Häuser und Gärten, aber auch für den Arbeitsplatz. Einfaches Beispiel: Wer sich in seinem Büro am Arbeitsplatz wohlfühlt, bringt bessere Leistungen. Deshalb konsultieren in Asien auch Geschäftsleute Feng-Shui-Meister, um sich allgemein vor Baubeginn, aber auch bei der Gestaltung von Räumen und sogar schon bei der Auswahl des passenden Grundstücks beraten zu lassen.

Maßnahmen des Feng-Shui

Die Maßnahmen, die Feng-Shui zur Verfügung stellt, sind vielfältig und würden den Rahmen dieses Textes sprengen. Grob gesagt wird ein Raster bestehend aus neun gleichen Rechtecken über das Objekt beziehungsweise dessen Grundriss gelegt. Jedes Rechteck steht für einen Lebensbereich. Anhand dieses Rasters kann eine Analyse durchgeführt werden, bei der die Stärken und Schwächen der Bewohner herausgestellt werden. Die jeweiligen Bereiche können dann mit Feng-Shui-Maßnahmen gezielt zum Positiven beeinflusst werden. Verstärkend wirken in diesem Zusammenhang zum Beispiel Spiegel, zusätzliche Lichtquellen oder Bleikristalle. Dabei gilt, dass grundsätzlich erlaubt ist, was gefällt. Wer mit Buddhafiguren nichts anfangen kann, sollte diese auch nicht einsetzen. Auch wenn Feng-Shui immer wieder fälschlicherweise mit diesen Figuren in Zusammenhang gebracht wird.