Übersicht zu Energiesparimmobilien

März 30th, 2011 · No Comments

Steigende Energiekosten sorgen dafür, dass Neubauten bestimmte Energiesparstandards erfüllen müssen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben sind dabei aber nicht das Ende der Fahnenstange. Moderne Energiesparhäuser können heute sogar schon mehr Energie erzeugen, als sie selbst benötigen. Fachleute unterscheiden bei Energiesparimmobilien grob zwischen vier Typen. Dem Niedrigenergiehaus, dem Passivhaus, dem KfW Effizienthaus sowie dem schon erwähnten Haus mit zusätzlicher Rückgewinnung von Energie.

Das Niedrigenergiehaus

Unter einem Niedrigenergiehaus versteht man im Allgemeinen Häuser, die einen Energiebedarf von weniger als 70 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche aufweisen. Darüber hinaus muss der Heizölverbrauch bei drei bis sieben Litern pro Quadratmeter liegen, um die Bezeichnung Niedrigenergiehaus erhalten zu können.

Das Passivhaus

Die Energieersparnis wird bei diesen Häusern in erster Linie über die Dämmung erreicht. Sie sind so gut gedämmt, dass in vielen Fällen sogar auf den Einbau einer Heizung verzichtet werden kann. Die Frischluftzufuhr erfolgt bei solchen Häusern über eine spezielle Lüftungsanlage, da wegen der Dämmung zu wenig Luft ins Haus gelangen würde.

Das KfW Effizienthaus

Effizienthäuser sind in verschiedenen Abstufungen zu haben. Eine andere geläufige Bezeichnung für diesen Immobilientyp ist Ökohaus. Ihr Energieverbrauch ist, je nach Ausführung, deutlich niedriger, als bei einem vergleichbaren Referenzhaus. Das Effizienthaus trägt die Bezeichnung KfW, da dessen Bau durch KfW Förderkredite unterstützt wird.

Das Haus mit zusätzlicher Rückgewinnung von Energie

Solche Häuser produzieren mehr Energie, als benötigt wird. Erreicht wird dies durch eine Kombination aus perfekter Dämmung, vergleichbar mit der eines Passivhauses, und der gleichzeitigen Nutzung regenerativer Energiequellen. Meist handelt es sich dabei um eine Photovoltaikanlage. Zuviel produzierter Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der Hauseigentümer erhält dafür eine Vergütung, die beispielsweise zur Ratenzahlung des Bauspardarlehens benutzt werden kann.